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Frühstück für Frauen in Philippsthal am 14.April 2018 in Philippsthal-Kreuzberghalle

»Unterwegs mit leichtem Gepäck« stand über dem Samstagvormittag als Thema zum 34. Frühstück für Frauen in der Kreuzberghalle in Philippsthal.

Über 230 Frauen genossen zunächst das traditionell üppige Frühstücksbüffet mit vielen selbstgemachten Leckereien, gemeinsame Lieder, Vortragslieder und ein inspirierendes Theaterstück. 2 Frauen in weißen Kitteln unterhielten sich während der Frühstückspause über die Wichtigkeit ihrer Arbeit. Im Laufe des Gespräches stellt sich heraus, dass es WC Frauen sind. Sie entsorgen das, was die Menschen körperlich "bedrückt". Aber wo kann man hingehen, wenn man seelisch etwas "loswerden" muss? Die Einrichtung eines „Beichtstuhls“ im WC NR.12 erscheint ihnen als Lösung.

Gespannt lauschten dann die Frauen dem Vortrag von Katja Bernhardt aus Malsfeld/Melsungen. Zum Einstieg stellte die Referentin die Frage: „Wie sind Sie denn unterwegs. Mit leichtem, oder schweren Gepäck? Welche Art von Sorgen tragen Sie so mit sich herum. Neben dem negativ besetzten Ausdruck „Sorge“ bestehe durchaus auch die positive Vor- oder Fürsorge. Ein sorgenfreies Leben werde es realistischer Weise nicht geben.“

Sehr anschaulich packte Frau Bernhardt einen Rucksack mit unterschiedlichen „Steinen“, die für unsere Befürchtungen, Sorgen, Ängste und Probleme stehen und zeigte dann sechs praktische Möglichkeiten auf, diesen Sorgenrucksack zu entrümpeln. „Entlasten Sie sich von fremden Sorgen, die Sie nicht lösen können. Versuchen Sie negative Gedanken durch positive zu tauschen.“ Sie zitierte Martin Luther: „Wir können nicht verhindern, dass die Sorgenvögel über unseren Köpfen kreisen, aber wir können verhindern, dass sie Nester darauf bauen. Versuchen Sie Wichtiges von weniger Wichtigem zu unterscheiden. Lassen Sie sich den Himmel von heute nicht durch die Sorgen von morgen verdunkeln. Lösen Sie sich von Altlasten und lernen Sie, alte Verletzungen zu vergeben und zu vergessen, so wie Gott uns auch seine Barmherzigkeit und Vergebung in der Bibel zugesagt hat. All Eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch.“ Anhand von einigen sehr persönlichen Erfahrungen zeigte die Referentin den Zuhörerinnen auf, dass ihr dieses Bibelwort in vielen Situationen geholfen hat. Sie legte Wert darauf, dass auch Christen nicht sorglos, und natürlich auch mit Ängsten leben müssen, aber sie machte Mut, den Sorgenrucksack des Lebens zu erleichtern und im gesunden Gottvertrauen jeden neuen Tag anzugehen.

„Unser Leben gleicht einer langen Wanderung. Darum ist es wichtig, dass wir gut ausgerüstet sind und darauf achten, die richtigen Wege zu beschreiten.“



 Frühstück für Frauen am 4.November 2017 in Philippstal-Kreuzberghalle

»Die Macht der Gedanken« stand über dem Samstagvormittag als Thema zum Frühstück für Frauen in der Kreuzberghalle in Philippsthal.

Über 230 Frauen genossen zunächst das traditionell üppige Frühstücksbüffet mit vielen selbstgemachten Leckereien. Gemeinsame Lieder und ein Vortragslied, ebenso ein inspirierendes Theaterstück von 2 Freundinnen, die durch ihr „Kopfkarussell “ nicht mehr zusammen in den schon lang geplanten Urlaub fahren konnten, stimmten die Frauen auf das Thema ein. Für Kinder bis 6 Jahre wurde der Vormittag auch nicht langweilig, weil sie ihre eigene Zeit mit einer " KIndertante" hatten.

Gespannt lauschten die Frauen dem Vortrag von Gretchen Hilbrands aus Langgöns, die das Thema lebendig, authentisch, detailliert und mit viel Humor beleuchtete.

„Es gibt bewusste Gedanken, diese kann ich selbst beeinflussen und unbewusste Gedanken, diese muss ich auf den Wahrheitsgehalt überprüfen. Wir werden durch die Medien enorm beeinflusst, daher ist eine große Portion Misstrauen nötig, damit wir nicht alles als Wahrheit schlucken“, sagte Hilbrands. „Wenn sich das Gedankenkarussell in eine Mischung aus Angst und Grübeln verwandelt, schaden die Gedanken und können krank machen“, so die Referentin weiter. Sie empfahl, die Gedanken auf Objektivität zu prüfen, negative Gedanken in ihre Schranken zu weisen und Vertrauen in die Zusagen Gottes zu schenken. Sie gab außerdem zahlreiche Tipps zur Verhaltensänderung. So sei es unter anderem wichtig, die eigene Grundstimmung positiv zu gestalten. Statt zu denken „Keiner grüßt mich, alle schauen so böse“ empfahl sie, alle mit einem Lächeln anzustrahlen und zu grüßen. „Probieren Sie es aus, und Sie werden viele Sie anstrahlende Gesichter sehen. Es funktioniert.“

Hilfreich sei es auch, im Gebet vor Gott die negativen Gedanken auszusprechen und ihn um Veränderung und Hilfe zu bitten. Gretchen Hilbrands berichtete von vielen positiven persönlichen Glaubenserfahrungen, die sie immer wieder aus einer lebendigen Beziehung zu Jesus Christus erlebe, und die sie auch mit ihren Vorträgen weitergeben möchte.

Neben dem Zitat Martin Luthers:“ Wie man nicht wehren kann, dass einem die Vögel über den Kopf herfliegen, aber wohl, dass sie auf dem Kopfe nisten, so kann man auch bösen Gedanken nicht wehren, aber wohl, dass sie in uns einwurzeln.“ gab sie den Frauen mit auf den Heimweg ein Zitat aus dem Talmud:

Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.


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